PostHeaderIcon Herzlich Wilkommen auf meiner Webseite.

PostHeaderIcon Weltcup-Rennen Crosscountry Nove Mesto 12.05.2012

Nach dem intensiven Sprintrennen vom Vortag waren meine Ambitionen im Crosscountry-Weltcup der U23 nachwievor hoch. Ich wollte vom schlechten Startplatz 77 möglichst gut wegkommen,  weit nach vorne fahren um endlich ins Weltcup-Ranking zu kommen und mir zugleich auch den Startplatz bei der Europameisterschaft in Moskau zu sichern.

Nach einem nicht allzu schlechtem Start war ich nach der Startrunde schon um Rang 35 platziert, doch als ich den ersten Aufstieg in der ersten Runde hochfuhr spürte ich die Nachwirkungen vom Vortag.

Meine Beine waren nicht all zu frisch, ich drosselte meinen Vorstoss etwas und fuhr nun konstant um Rang 30. Leider konnte ich in den technischen Abschnitten meine Stärken als guter  Abfahrer nicht ausspielen. Fast immer waren die vorderen Fahrer im Weg. Allmählich fand ich einen gängigen Renn-Rhythmus, ich konnte mich weiter verbessern und lag nun um Rang zwanzig. In der drittletzten Runde verlor ich dann wegen einem kleinen Fahrfehler ziemlich Luft im Hinterreifen. Infolge dessen musste ich in den technischen Abschnitten sehr vorsichtig fahren um nicht noch einen schlimmeren Defekt zu riskieren. Trotz diesem Missgeschick machte ich weiter Boden gut und landete auf dem 18. Schlussrang. Mit diesem Resultat bin ich grundsätzlich zufrieden, ich habe aber eigentlich auf meiner Lieblingsstrecke etwas mehr erwartet. Da ich durch meinen Einsatz im Eliminator-Rennen vom Vortag sehr müde Beine hatte, habe ich das Beste herausgeholt.

Foto: Hoshi/ SR Suntour

533358_10150865747214194_39916094193_9279783_801386383_n

 

PostHeaderIcon Welt cup Eliminator-Sprint Nove Mesto 11.05.2012

Nachdem ich mein Ziel beim Weltcup-Sprint in Houffalize wegen eines technischen Fehlers klar verfehlte, waren meine Ambitionen in Tschechien nicht kleiner geworden. Da ich weiss,  dass ich ein starker Sprinter bin, ist auch mein Selbstvertrauen in dieser Disziplin sehr gut. Dass nicht nur ich auf der attraktiven Strecke grosses vorhatte, sah man am gut besetzten Starterfeld von 90 Fahrern.

Beim Qualifikations-Zeitlauf startete ich sehr schnell, etwas zu schnell. Nach der Mitte der 1.2 km langen Strecke brannten meine Schenkel schon ziemlich toll, ich biss durch und realisierte gleich die drittbeste Zeit.

In den Viertel- bzw. Halbfinals konnte ich dann mit meiner taktischen Finesse und einem starken Schlusssprint meine Gegner hinter mir lassen. Im Final war die Situation sehr angespannt, der Lauf startete sehr gemächlich, alle sechs Finalfahrer beobachteten sich und keiner wollte wirklich führen. Bis der unerwartet frühe Antritt von Schweizer Sepp Freiburghaus kam: da reagierten alle explosionsartig, das Tempo wurde extrem hoch. Nach dem technischen Abschnitt durch den Wald kam ich als Fünfter auf die lange Zielgerade. Ich konnte mich dann mit einem sehr kraftvollen Schlussspurt auf den dritten Rang retten, direkt  vor dem Schweizer Marcel Wildhaber.

Mit dem Podest-Platz im Weltcupsprint bin ich sehr zufrieden und  froh, dass es für mich in dieser Disziplin endlich einmal geklappt hat. Nun schau ich optimistisch auf den nächsten Weltcuplauf in La Bresse (F) am kommenden Wochenende. Da besteht Wiederholungsbedarf…

535208_3648719212083_1097527293_3346462_62890619_n

Aktualisiert (Mittwoch, den 16. Mai 2012 um 14:52 Uhr)

 

PostHeaderIcon Weltcup Houffalize 13.-15. April

Am Freitag startete ich beim Eliminator-Sprintrennen, welches neu zum Weltcup zählt. Da die sehr kurzen und intensiven Rennen zu meiner grössten Stärken gehören, war für mich klar die Top 10 das Ziel. Im Qual-Lauf verpatzte ich den Start ziemlich, trotz des grossen Fehlers reichte es für die 12. Beste Quali-Zeit. In den Finalläufen passierte mir wieder am sehr wichtigen Start ein Fehler. Trotz des engen Kurses wo überholen kaum möglich macht reichte es um ein Haar noch für das Achtelfinal. Ich war sehr enttäuscht und etwas wütend über mich selbst. Ich erreichte lediglich den 18. Rang. Nun freue ich mich aber schon auf den nächsten Sprint Weltcup, denn meine Möglichkeiten im Sprint schätze ich sehr hoch ein.

Crosscountry-Rennen

Nachdem ich beim ersten Weltcup in Südafrika wegen einem schweren Sturz zurück fiel und als etwas Enttäuschender 30. ins Ziel kam, waren meine Erwartungen für den zweiten Lauf klar höher. Im top besetzten Feld von über 100 Fahrern und der Startnummer 72 war mein Ziel die top 20.

Der Start war sehr schwer, aufgrund meines schlechten Startplatzes musste ich den gesamten ersten Aufstieg zu Fuss gehen, als ich oben ankam war die Spitze schon über alle Berge. In der Startrunde konnte ich dann erst zum 50. Platz vorfahren. Das Feld hat sich zu diesem Zeitpunkt schon in die Länge gezogen und mein Rückstand auf die Spitze betrug  fast 2 min.

In den nächsten Runden drehte mein Motor gut und ich konnte noch einige Ränge gut machen. Am Schluss reichte es nur für den 29. Rang. Ich bin mit dem Rennen zufrieden, die Form kommt langsam, es war einfach sehr schwer auf dieser Strecke nach vorne zu fahren. Ich war der zweitbeste Schweizer, meine Landsmänner hatten also auch ihre lieben Mühe mit dem Überholen...

 

PostHeaderIcon BMC Cup Tesserete 22. April 2012

Der zweite Lauf im Rahmen des internationalen BMC-Cup fand im Tessin genauer gesagt in Tesserete statt.

Nach einem verhaltenen Start kam ich im Verlaufe des Rennens immer besser in Fahrt, ich fühlte mich auf der technisch anspruchsvollen Strecke sehr wohl und konnte Runde für Runde zusetzten. Als ich in die letzte Runde einbog war ich an 13. Stelle des Elitefeldes. Trotz stark zunehmender Müdigkeit gelang es mir, noch einen Rang gut zu machen und landete auf dem 12. Schlussrang. Das hiess für mich Rang 2 in der U23-Wertung hinter dem Italiener  Brian Falaschi (somit war ich bester Schweizer U-23-Fahrer). Mit dem Rennen bin ich zufrieden, ich konnte von Anfang bis am Ende am Anschlag fahren. Den nächsten Rennen in Solothurn, Tschechien und Frankreich sehe ich zuversichtlich entgegen.

 

PostHeaderIcon Testbatterie in Magglingen 5. -6. März 2012

Die letzten zwei Tage verbrachte ich in Magglingen mit Leistungstest. Am ersten Tag stand ein Laktatstufen-Test und ein VO2max Test an, beide Tests absolvierte ich auf dem Ergobike. Diese verliefen für mich erstaunlich gut. Da ich die letzten zwei Wochen sehr intensiv trainierte, hatte ich dementsprechend müde Beine und meine Erwartungen waren nicht sehr hoch. Am zweiten Tag absolvierte ich dann den Kapazitäts-Test auf dem Laufband. Der Test wird auf einem überdimensionalen Laufband mit dem eigenen Bike gefahren, die Geschwindigkeit kann man dabei selbst bestimmen.  Ziel ist, in einer bestimmten Zeit (ca. 23 min) eine möglichst lange Strecke zu absolvieren. Bei diesem Test kam ich 140m weiter als im Herbst 2011 beim gleichen Test. Im grossen und ganzen bin ich recht zufrieden mit den Ergebnissen; lediglich dass ich schon wieder ein Kilo Gewicht „zugespeckt“  habe, finde ich nicht so toll - das Essen in Cypern war wohl zu gut ;-).